Laudatio des 3. Preises des 12. Jugendkunstpreises 2009
für Lioba Ramershoven

(Glasveredlerin der Fachrichtung Glasmalerei und Kunstverglasung)
Abschluss 2008 am Staatlichen Berufskolleg Rheinbach:

Ihr Werk wirkt wie ein Envirement, da die Skulptur aus drei hintereinander angebrachten Glasplatten, die mit Kleidern bemalt sind, besteht.
Durch die Hintereinander-Schichtung bekommen die Figuren einen Hauch von Beweglichkeit unter Einbeziehung des Betrachters.
Es besteht eine hohe Originalität in der Umsetzung in das Material Glas.

Die Ausstellung im Künstlerforum Bonn mit Preisverleihung wurde veranstaltet vom Berufsverband Bildender Künstler des Regionalverbandes Bonn Rhein-Sieg e.V.

 

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Alle Jahre wieder….

werden zum Jahresende die Schüler geehrt, die sich mit besonderen Leistungen im Handwerk auf Kammer-, Landes- oder Bundesebene hervorgetan haben. Einigen Schülern ist es auch gelungen, eine Platzierung bei „ Gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“ zu erzielen.
Die Ausbilder in der BFS freuen sich mit den Schülern, die auf der Messe „ Haus und Wohnen“ in Köln am 23.11.2008 in einer Festveranstaltung die Urkunden des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks entgegengenommen haben. Wir gratulieren diesen Schülern an dieser Stelle ganz herzlich und wünschen ihnen viel Erfolg!
Für die Ausbilder und Lehrer der Berufsfachschule für Glas sind diese wiederkehrenden Erfolge ein Indiz für die hohe Qualität unserer Ausbildung.

Siegerinnen 2008

Folgende Schülerinnen waren mit ihren Abschlussarbeiten besonders erfolgreich:

Annabel Stadler
Fachrichtung Kanten und Flächenveredlung

1. Kammersieger
1. Landessieger
2. Bundessieger
1. Platz „Die gute Form im Handwerk- Handwerker gestalten“

Lioba Ramershoven
Fachrichtung Glasmalerei und Kunstverglasung

1. Kammersieger
2. Landessieger

Viktoria Hildebrandt
Fachrichtung Schliff und Gravur

1. Kammersieger
1. Landessieger
2. Bundessieger
1. Platz „Die gute Form im Handwerk- Handwerker gestalten“

Lena Feldmann
Fachrichtung Glaserei

1. Kammersieger
1. Landessieger
2. Platz „Die gute Form im Handwerk- Handwerker gestalten“

 

Annabell Stadler
Fachrichtung Kanten und Flächenveredlung

Das Abschlussstück besteht aus 10mm starken Glasscheiben (extraweiß), die mit der UV- Verklebungstechnik zu einem kubischen Objekt verbundenwurden. Die so entstandenen Flächen sind zunächst alle plan geschliffen und anschließend poliert. Um die Seitenflächen hervorzuheben entstand eine grobe, rau- weiße Oberfläche durch die Bearbeitung mit einem Winkelschleifer. Das Objekt steht auf einer runden Glasplatte, die ihrerseits auf einem Steinsockel platziert ist. Aus dem Mittelpunkt des Sockels wird das Glasobjekt mit Licht in Szene gesetzt.

Annabell Stadler

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Lioba Ramershoven
Fachrichtung Glasmalerei und Kunstverglasung

Das Abschluss-Stück spiegelt die Auseinandersetzung mit dem Thema „Mode“ deutlich wieder. Die aufwendig gearbeitete Säule aus Holz und Glas ermöglich es dem interessierten Betrachter, die einzelnen bemalten Glasscheiben seitlich aus der Säule herauszuziehen. Der Einsatz transparenter Farben ermöglicht Überlagerungen nach dem Prinzip einer „Anziehpuppe“ - so können neue Kleiderkombinationen zusammengefügt werden. Die Glasscheiben sind mit Ätztechnik, Siebdruck und anderen Maltechniken gestaltet.

Lioba Ramershoven

Lioba Ramershoven

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Viktoria Hildebrandt
Fachrichtung Schliff und Gravur

Dieses Lampenobjekt besteht aus zwei gebogenen Überfangscheiben, die seitlich durch zwei aufgesägte Glasröhren in ihrer Position gehalten werden. Die Vorderseite stellt eine historische Straßenlaterne dar, die von zahlreichen Nachtfaltern umschwärmt wird. Die Insekten sind aus blauem Überfangglas herausgraviert, die Laterne wurde in der Ätztechnik gearbeitet. Auf der Rückseite entstand durch Säurebearbeitung eine Stadtansicht, die den Hintergrund für die „Nachtfalterszene“ bildet.

Viktoria Hardtfeld

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Lena Feldmann
Fachrichtung Glaserei

Die Preisträgerin hat mit ihrem Entwurf das Lied „Die Nacht „ der Gruppe „Wir sind Helden“ malerisch „vertont“.
Die Bleiverglasung (120 cm x 50 cm) ist aus Überfangglas und verschiedenfarbigen Echtantikgläsern angefertigt worden. Zusätzlich wurden Einzelteile im Säurebad geätzt, andere mit Gelbbeize farbig hinterlegt.
Besondere Schwierigkeiten ergaben sich aus den runden Elemnenten, die nahtlos ineinander übergehen mussten, um die perfekten Kreisformen zu erhalten.

Lena Feldmann

 

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PreistrÄger 2006/07

Praktische Leistungswettbewerb der
Handwerksjugend 2006/ 2007


Im diesjährigen Praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend schlossen die Auszubildenden des „Staatlichen Berufskolleg Glas-Keramik-Gestaltung“ Rheinbach bis zur Bundesebene besonders gut ab.

Bei der Entscheidung auf Bundesebene wurde die Glasveredlerin Corinna Sass (Fachrichtung „Glasmalerei und Kunstverglasung“) 1. Bundessiegerin. Außerdem belegte sie den 1. Platz im Leistungswettbewerb „Gute Form“.C. Sass

Im Fachbereich „Schliff und Gravur“ wählte die Jury Sarah Linke zur 2. Bundessiegerin.

S. Linke

Beide Arbeiten zeichneten sich durch ein Höchstmass an handwerklichem Können und durch eine individuelle Glasgestaltungssprache aus. Die inhaltlichen Veränderungen in den einzelnen Glasberufe werden bei den Gesellenstücken sichtbar: gerade im Detail wurde nach neuen Lösungen in der Umsetzung gesucht und traditionelle mit modernen Techniken kombiniert.

Corinna Sass präsentierte 3 hintereinander angeordnete Glasscheiben auf einem Steinsockel.
Eine Körperstudie im Stil des Leonardo Da Vinci- gemalt auf opal-weißem Glas- bildet zusammen mit geätzten Ornamenten im Hintergrund und einer griechischen Kampfszene im Vordergrund ein harmonisches Gesamtwerk. Durch die unterschiedlich hohen, versetzt angeordneten Scheiben wird die fein ausgeführte Glasmalerei in ihrer Dreidimensionalität unterstützt. Das Motiv wird mit Farbentönen aus antiken Darstellungen unterstrichen und mit klassischen Malereitechniken (z.B. Ätz- und Silbergelbtechnik) gefertigt.

Bei dem Abschlussstück von Sarah Linke wurde eine schmale Zylindervase durch gekonnt ausgeführten Hochschnitt und feiner Gravur zu einem liegenden Baumstamm, um den sich eine Schlange windet. Verschiedene Gravur- und Poliertechniken unterstreichen die naturalistische Darstellung und überzeugen den Betrachter vom handwerklichen Können der Preisträgerin.

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Siegerobjekt
Siegerobjekt