Berufsfachschule für Glastechnik und Glasgestaltung

Schüler aus Rheinbach in Tschechien 2009

Schüleraustausch Frankreich

Schüler aus Rheinbach in Tschechien

 

Schüler aus Rheinbach in Tschechien

Termin: 23.02. – 15.03.2009

Dieses Jahr wurden die 10 SchülerInnen aus dem 2. Ausbildungsjahr der Glasfachschule Rheinbach mit winterlichen Wetter und reichlich Schnee in Kameniský Šenov empfangen.
Die Partnerschule in Tschechien war Ziel des dreiwöchigen Aufenthaltes.

Die Gruppe

Der Austausch dient nicht nur der fachlichen Kompetenzerweiterung, er soll auch die bestehende Partnerschaft festigen und die kulturellen Auseinandersetzung unter den Schülern fördern.

Die Gruppe

In der Partnerschule werden in einer vierjährigen Ausbildung fachtheoretische und praktische Kenntnisse im Bereich Glas vermittelt. Schwerpunkte der Ausbildung bilden Glasbeleuchtungen, Glasmalerei, Schliff - Gravur und die Herstellung von Glasobjekten. Besonders die Herstellung von Glasobjekten gehört zu den festen Bestandteilen des Austauschprogramms. Dadurch wird die Berufsausbildung unserer SchülerInnen sinnvoll ergänzt und ermöglicht ihnen eine Höherqualifizierung, die sich bei bevorstehender Stellenbewerbung und bei der beruflichen Tätigkeit positiv auswirken wird.

Neben den dreidimensionalen Arbeiten werden Vitrografien erstellt und zeichnerische Kompetenzen erweitert. Neben dem Unterricht bleibt natürlich auch Zeit, das Umland zu erkunden, Prag und andere Städte zu besichtigen und auf diese Weise Land und Leute besser kennen zu lernen.

Bei dem diesjährigen Besuch viel besonders die wirtschaftliche Notlage der Region auf: die Schüleranmeldungen in der Partnerschule sind drastisch zurückgegangen, weil einige Glas bearbeitende Betriebe ihre Produktion eingestellt haben.

Autorin: Cornelia Jonczik

 

-oben-

 

Schüleraustausch Frankreich
Termin: 02.03.09 – 20.03.09

Zum siebten Mal fuhr eine Schülergruppe aus dem Berufskolleg Rheinbach für 3 Wochen zum Praktikum nach Paris.
Die 12 SchülerInnen aus den Werkstätten Glasmalerei und Glaserei lernten in Frankreich, die Arbeitsweisen französischer Glasveredler kennen.

Paris 2009

Der Austausch wird durch das Projekt „Leonardo da Vinci“ gefördert und trägt zur breit gefächerten Qualifikation der Teilnehmer bei und unterstützt deren Möglichkeiten, nach Beendigung der Ausbildung in ganz Europa arbeiten zu können.
Das Pariser Lycee „Lucas de Nehou“ bildet seine Schüler in den Schwerpunkten Kunstverglasung, Glasmalerei, Schleiferei und Oberflächenveredlung aus.
Die Praktikanten aus Rheinbach können hier neue Verfahren ausprobieren und bekannte Aufgaben auf für sie ungewohnte Weise ausführen.
Einmal wöchentlich nehmen französische und deutsche Schüler an einer Unterrichtseinheit teil, die zweisprachig abgehalten wird und den Auszubildenden eine bessere Verständigung ermöglicht.

Vorbereitung
Glaserei
Die Gäste aus Deutschland besuchen Museen, Ausstellungen und Kirchen und haben so Gelegenheit, die außergewöhnlichen kulturellen Schätze der Metropole zu besichtigen. Auf dem Programm standen die Kathedrale Notre-Dame, das Stadtmuseum für moderne Kunst, das Museum „Petit Palais“ und die Besichtigung der Werkstatt „Alterlier Bonte“ in Courbevole.
Neben dem obligatorischen Unterrichtsprogramm bleibt trotzdem genügend Gelegenheit, in Paris auf Entdeckungsreise zu gehen.
Die Auszubildenden nehmen nicht nur die angefertigten Arbeiten mir nach Hause, sondern auch bleibende Erinnerungen an ihren Auslandsaufenthalt.
In diesem Jahr wird es im Juni ein Wiedersehen mit den Franzosen geben; eine
Schülergruppe kommt ihrerseits für ein dreiwöchiges Praktikum nach Rheinbach. Auf sie warten praktische Arbeiten, Ausflüge, Besichtigungen und natürlich die Gelegenheit, geknüpfte Kontakte zu vertiefen.

-oben-

 

Schüler aus Rheinbach in Tschechien

Kamensky Senov in Nordböhmen ist Standort einer Glaskunstfachschule, deren traditionsreiche Glasherstellung und Glasveredlung auch heute noch internationale Anerkennung findet.

Alle zwei Jahre treffen sich hier Glaskünstler aus aller Welt beim „Internationalen Glassymposium“. Die partnerschaftliche Beziehung zwischen der Glaskunstfachschule und dem Berufskolleg in Rheinbach basiert auf der Tatsache, dass vertriebene Glashandwerker und Lehrkräfte aus Nordböhmen  im Jahre 1948 die „Glasfachschule Rheinbach“ ins Leben gerufen haben.

Schulgebäude
Schulgebäude in Kamensky senov

Der Austausch dient nicht nur der fachlichen Kompetenzerweiterung, er soll auch die bestehende Partnerschaft festigen und die kulturellen Auseinandersetzung unter den Schülern fördern.
In der Partnerschule werden in einer vierjährigen Ausbildung fachtheoretische und praktische Kenntnisse im Bereich Glas vermittelt. Schwerpunkte der Ausbildung bilden Glasbeleuchtungen, Glasmalerei, Schliff - Gravur und die Herstellung von Glasobjekten.
In diesem Jahr werden 10  SchülerInnen aus dem 2. Ausbildungsjahr der „Glasfachschule Rheinbach die Partnerschule in Tschechien für drei Wochen besuchen.
Die SchüIerInnen haben im Rahmen der Ausbildung bisher nicht nur vorgegebene Übungsaufgaben absolviert, sondern auch eigene Entwürfe und Ideen im Werkstoff Glas umgesetzt.

 

Im 2. Ausbildungsjahr beschäftigen sich die SchülerInnen mit eigenen Projektarbeiten, bei denen experimentelle Arbeiten mit Glas im Vordergrund stehen und die Schüler und Lehrer vor neue, individuelle Herausforderungen stellen.


Glasschmelztechnik

 

Auch außerhalb der Schulen ist zu beobachten: ein ständig wachsender Ausstellungsbestand von Glasskulpturen in Galerien und Museen, sowie eine zunehmende Nachfrage nach Glasobjekten, Schmuck und hochwertigen Dekorationsobjekten in allen Glasschmelzverfahren zeugen von einem steigendem Interesse an diesen besonderen Glasprodukten.

Im Rahmen dieser Projektarbeiten wenden sich immer mehr Schüler den Glasschmelztechniken zu, weil sich viele von der ästhetischen Wirkung von Glasplastiken und -objekten angezogen fühlen. In diesem Bereich erkennen sie für sich neue Ausdrucksformen und Gestaltungsmöglichkeiten mit dem Material „Glas“.


MännchenGlasskultur Waschausschmelzverfahren

Viele handwerkliche Glasbetriebe können auf diese Marktperspektive nicht reagieren, weil die Fachkenntnisse fehlen. Dieser Umstand legt die Vermutung nahe, dass durch die Erweiterung der Fachkompetenzen der Auszubildenden auf dem Gebiet der Schmelztechniken die Voraussetzungen für das spätere Berufsleben verbessert werden.

Dieses Austausch-Projekt ergänzt mit dem Ausbildungsmodul „Wachsausschlmelzverfahren“ sinnvoll die Berufsausbildung unserer SchülerInnen und ermöglicht ihnen eine Höherqualifizierung, die sich bei bevorstehender Stellenbewerbung und bei der beruflichen Tätigkeit positiv

-oben-




Männchen
Glasschale