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26. Juni 2009

Premiere: Erstmals Abiturienten am Berufskolleg Rheinbach

Feierliche Verabschiedung der Absolventen am 26. Juni 2009

Vom Berufskolleg direkt an die Universität: Das wird nun Realität für 23 Abiturienten der neuen Fachoberschule Klasse 13, die in diesem Schuljahr erstmals berufserfahrenen jungen Leuten mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und Fachhochschulreife die Möglichkeit eröffnete, in einem Jahr die Allgemeine Hochschulreife zu erwerben.
Besonderheit des Abis am Berufskolleg: Auch Hauptschüler können es an die Uni schaffen! Wie das geht? „Die Durchlässigkeit des Bildungssystems ermöglicht es dem Berufskolleg, Lernende individuell gezielt zu fördern und ihnen somit einen Weg durch die verschiedenen Stufen bis hin zum höchsten deutschen schulischen Abschluss zu ermöglichen“, freut sich Schulleiter Walter Dernbach über die neuen Chancen.
Unsere Erfolgskonzepte: IndiA – Individuelles Digitales Arbeiten in der Notebook-Klasse FOS 13 mit dem Schwerpunkt Gestaltung ermöglichte dieses Jahr e-Learning mit Köpfchen, nämlich mit auf die jeweiligen Leistungsstände zugeschnittenen Lernkonzepten. Auch bilinguales Lernen in Englisch im allgemeinbildenden Fach Gesellschaftslehre mit Geschichte half dabei, in Englisch fit und konversationsfähig zu werden.
Berufsbezogenes Projektlernen steht dabei im Vordergrund: So erstellten die Medienfachleute und Gestalter der FOS 13 eine Projektwebsite zu Goethes Faust. Von einem Hörspiel mit einer weiblichen Mephista, einem Musik-Projekt „Faust rockt“, einem Flash-Trailer im Manga-Style, einem Faust-Rap, einem Faust-Comic, einem Pop-Up-Buch und Glasobjekten zum Teufelspakt und „Pudels Kern“ zeigt sich das breite Spektrum des Zugangs zu einem Klassiker der deutschen Literatur. „Wer Lust hat, ist herzlich eingeladen, sich einmal durch die Projekte auf der Homepage des BK Rheinbach zu surfen. Es lohnt sich!“, empfiehlt Bildungsgangkoordinatorin Dr. Stephanie Merkenich.
Grund zur Freude hat insbesondere Lehrerin in spe Luise Frings, die mit einem Durchschnitt von 1,0 zu den Jahresbesten der Schule gehört. Natürlich hat nicht nur die FOS 13 Grund zum Feiern: Wie jedes Jahr freuen sich auch die Absolventen der Fachoberschule für Gestaltung, der Berufsfachschule für Glastechnik und Glasgestaltung, der Berufsfachschule für Gestaltung und der Landesberufsschule über eine erfolgreich bestandene Ausbildung. Nun heißt es am BK Rheinbach nicht mehr nur „fit for job“, sondern auch „fit for university“!

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15.Mai 2009

Top-Abschluss für BerufsschülerInnen am Berufskolleg Rheinbach:

Verfahrensmechaniker Glastechnik und Glasveredlerin mit 1,2-Durchschnitt

Absolventinnen und Absolventen der Landesberufsschule werden feierlich verabschiedet

Mit Stolz ehrt die Landesberufsschule für Glas und Keramik die Jahrgangsbesten ihres Berufes der Landesberufsschule für Glas und Keramik ...

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Demokratiepreis

Staatliches Berufskolleg Rheinbach entwirft und produziert Glasskulptur für den ersten Internationalen Demokratiepreis

Der Preis „Internationaler Demokratiepreis“ wurde am Freitag, 24. April 09 vom Intendanten der Deutschen Welle, Dr. Erik Bettermann in Anwesenheit von rund 200 Gästen aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Medien an den ehemaligen tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Havel verliehen. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, der frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher, die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann und Professor Wolfgang Wägele, Direktor des Museums König, in dem die Preisverleihung stattfand, nahmen ebenfalls an der Festveranstaltung teil.

Preisverleihung

Václav Havel wurde 1936 in Prag geboren, war Dramaturg und Schriftsteller und gehörte zu den Wegbereitern der 68er Revolution, des „Prager Frühlings“. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings führte er die Demokratiebewegung an und war wegen seiner politischen Überzeugung und Aktivitäten mehrfach inhaftiert. Als letzter Präsident der früheren Tschechoslowakei und erster Präsident der tschechischen Republik führte er sein Land im Jahre 1990 zu den ersten freien Wahlen und vollendete so den umkämpften Demokratisierungsprozess. Für Hans-Dietrich Genscher hätte es die Deutsche Wiedervereinigung ohne Václav Havel nicht gegeben, denn Havel hatte die Freilassung der DDR-Bürger aus der Prager Botschaft im Jahre 1989 veranlasst und damit dem Vereinigungsprozess weitere Schubkraft gegeben.

Das Staatliche Berufkolleg Glas Keramik Gestaltung des Landes NRW in Rheinbach wurde mit der Aufgabe betraut, ein Glasobjekt zu entwickeln, welches als Auszeichnung an den Preisträger übergeben werden konnte. Die Vertreter der Schule nahmen am Festakt teil.

Glaspreis

Die notwendigen Entwürfe und Arbeiten hierfür wurden von den Lehrern der Berufsfachschule für Glasgestaltung Frau Ramershoven und Herr Linden erstellt.

Die Grundidee für diesen Preis wurde aus dem Logo des Preisstifters – „Internationaler Demokratiepreis Bonn e.V.“- entwickelt. Hierbei wird das Parlament durch 3 Halbkreise dargestellt, der I- Punkt des Wortes „Demokratie“ erinnert an ein Rednerpult, um den sich diese Halbkreise gruppieren. Dieser Teil des Logos sollte bei der Entwurfsarbeit Berücksichtigung finden.
Etwas schwieriger gestaltete sich die Aufgabe, mit dem Werkstoff Glas den Begriff „Demokratie“ zu verdeutlichen. Nachdem die Grundform mit Hilfe von Modellen und Arbeitsproben festgelegt werden konnte, folgten Überlegungen zur Oberflächengestaltung, Schriftgrößen und deren Platzierung und zur Gestaltung des Sockels.

Das Ergebnis bietet viele Interpretationsmöglichkeiten:
Ein Objekt - aus optisch weißem Glas gegossen, dessen Form an eine Säule erinnert - wird getragen von einem matten, silberfarbenen quadratischen Aluminiumsockel, auf dem der Name des Preisträgers eingraviert ist.
Die massive, stabil wirkende Form symbolisiert Standfestigkeit und Stärke.

Das Glas mit seinen transparenten Eigenschaften steht für Offenheit und das Bemühen um Klarheit. Die aufsteigenden Luftbläschen erinnern an Beweglichkeit, Lebendigkeit und Veränderung in demokratischen Strukturen. Dieser Aspekt wird noch einmal durch die Gegensätzlichkeit der eingesetzten Materialien Glas und Aluminium unterstrichen.
Unterschiedliche Oberflächenstrukturen bedeuten Vielseitigkeit, die zum Gelingen einer gemeinsamen Idee beitragen kann.

Informationen zu den Herstellungstechniken:
Nach der Erstellung eines maßstabsgetreuen Modells wird eine feuerfeste Negativform angefertigt und mit klarem, optischen Glas bestückt. Das Glas wird in der Form bei 900 °C geschmolzen und danach über mehrere Tage spannungsarm abgekühlt.
Der obere Teil des Objektes wird zunächst mit einer Diamantsäge abgetrennt und die Vorderseite und Standfläche in mehreren Schritten plan geschliffen und hochglanzpoliert. Die Schriftzüge und das Logo werden als Datei erstellt und in Folienplottertechnik ausgeschnitten. Die Folien werden auf den polierten Glasoberflächen aufgebracht und im Anschluss gesandstrahlt.
Die Bodenplatte mit dem Namen des Preisträgers wird ebenfalls in Sandstrahltechnik hergestellt. Am Schluss wird das Glasobjekt mit einem Spezialkleber auf der Bodenplatte befestigt.


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Laudatio des 3. Preises des 12. Jugendkunstpreises 2009
für Lioba Ramershoven
(Glasveredlerin der Fachrichtung Glasmalerei und Kunstverglasung) - Abschluss 2008 am Staatlichen Berufskolleg Rheinbach:

Ihr Werk wirkt wie ein Envirement, da die Skulptur aus drei hintereinander angebrachten Glasplatten, die mit Kleidern bemalt sind, besteht.

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Schüler aus Rheinbach in Tschechien

Termin: 22.02. – 15.03.2009

Auch in diesem Jahr hat sich eine Schülergruppe aus der BFS Glas auf den Weg nach Kamencký Šenov in Nordböhmen gemacht, um an der Partnerschule neue Erfahrungen zu sammeln...

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In Bonn unterwegs

Am 17.02.2009 stellten Schüler aus der jetzigen BFS 3 ihre Arbeitsergebnisse in der Bonner Universitätsklinik vor. Im Rahmen einer Projektarbeit sollte der „Verabschiedungsraum“ der Bonner Universitätsklinik neu gestaltet werden. Das Projekt wurde den Rheinbacher SchülerInnen im April 2008 von Pfr. Bieneck, Frau Waberzeck und Herr Dr. Tenzer ausführlich vorgestellt.

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Enttäuschung über Absagen aus Düsseldorf

Erstellt 20.09.08, 07:18h

Mit freundlicher Genehmigung des Heinen Verlag
aus Kölner Rundschau vom 20. 9. 2008
Autor Volker Jost

100 Jahre Glas in Rheinbach - dieses Jubiläum wurde gestern in der Glasfachschule mit einem Festakt gefeiert. Gleichzeitig wurde eine Ausstellung im Glaspavillon eröffnet...
RHEINBACH. 100 Jahre Glas in Rheinbach - dieses Jubiläum wurde gestern in der Glasfachschule mit einem Festakt gefeiert. Gleichzeitig wurde eine Ausstellung im Glaspavillon eröffnet. Allerdings setzt sich dieses Jubiläum aus zwei runden Geburtstage zusammen: die Glasfachschule wird 60, und das Glasmuseum wird 40 Jahre alt.

Drei Jahre nach Kriegsende, am 1. April 1948, öffnete die Glasfachschule ihre Tore. Das war vor allem den Heimatvertriebenen aus dem tschechischen Steinschönau zu verdanken, die sich in Rheinbach niederließen. Damals wurden an der Schule Glaser, Schleifer und Glasätzer, Graveure sowie Glas- und Porzellanmaler ausgebildet. Heute ist die Glasfachschule ein Exzellenzzentrum für Gestaltung in den Bereichen Glas, Keramik und Medien. Insgesamt 700 Schüler besuchen derzeit sechs verschiedene Bildungsgänge. Aus der bereits 1959 eingerichteten kunstgewerblichen Abteilung entstand 1975 die erste Berufsfachschule für Gestaltung. Dort erwerben die Schüler in drei Jahren die Fachhochschulreife und den Berufsabschluss zum Gestaltungstechnischen Assistenten. Zuvor wurde 1972 schon die Fachoberschule für Gestaltung eingerichtet. Hier bietet sich den Absolventen die Möglichkeit, die Fachhochschulreife zu erwerben. Ab diesem Jahr können Schüler hier sogar die Allgemeine Hochschulreife erwerben.

Gerade angesichts der Tatsache, dass die damalige Landesregierung unter Ministerpräsident Karl Arnold großen Anteil an der Gründung der Glasfachschule gehabt habe, zeigte sich Bürgermeister Stefan Raetz sehr enttäuscht darüber, dass kein einziger hochrangiger Vertreter der Landesregierung als Schulträger beim Festakt anwesend war, obwohl Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die Schirmherr über das Jubiläum übernommen hatte. Selbst Wirtschafts-Staatssekretär Jens Baganz, der die Festrede halten sollte, ließ sich kurzfristig von einem Leitenden Ministerialrat vertreten.

Norbert Gudlat lobte die Schule für ihr buntes, kreatives und überaus professionelles Bild, das sie in der Öffentlichkeit abgebe. Wer hier ausgebildet werde, besitze vielfältige Möglichkeiten sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch in der Weiterbildung. Erfreulich fand Gudlat die Tatsache, dass stets die Schüler und ihre Kompetenzentwicklung im Vordergrund der Bemühungen stünden.

60 Jahre Glasfachschule und 40 Jahre Glasmuseum sein Zeugnis für eine lange Glastradition in Rheinbach, resümierte Schulleiter Walter Dernbach. Das verbindende Element sei das ungewöhnlich hohe Engagement der Mitarbeiter sowie zahlreicher ehrenamtlicher Helfer, insbesondere im Glasmuseum. Schon zu Gründerzeiten hätten sich die Lehrer über ihren Unterricht hinaus für Schule und Schüler eingesetzt, dieser Geist zeichne das Berufskolleg auch heute noch aus. (jst)

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