Türbemalung

In Bonn unterwegs

 

Am 17.02.2009 stellten Schüler aus der jetzigen BFS 3 ihre Arbeitsergebnisse in der Bonner Universitätsklinik vor. Im Rahmen einer Projektarbeit sollte der „Verabschiedungsraum“ der Bonner Universitätsklinik neu gestaltet werden. Das Projekt wurde den  Rheinbacher SchülerInnen im April 2008 von Pfr. Bieneck, Frau Waberzeck und Herr Dr. Tenzer ausführlich vorgestellt. Zunächst hatten alle Schüler der BFS Gelegenheit, den Raum zu besichtigen, auszumessen und zu fotografieren Im Rahmen des Entwurfszeichenunterrichtes wurden eigene Ideen zum Raumkonzept entwickelt.

Vorstellung der Modelle

Die Jury aus der Bonner Universitätsklinik  besuchte unsere Schule in Rheinbach, um eine Vorauswahl  der Entwürfe zu treffen. Danach arbeiteten die Schüler weiter an ihren Entwürfen, fertigten Farbproben, Muster und Modelle an, die in einem maßstabsgerechten Modellraum installiert wurden. So wurde die neue Raumsituation sehr anschaulich dargestellt. Mit Hilfe einer herausnehmbaren Wand entsteht beim Betrachter das Gefühl, sich bereits in dem neuen Verabschiedungsraum zu befinden.
Die detailgetreuen Modelle und gut vorbereitete Präsentation der fünf angehenden Glasveredler begeisterte das Bonner Gremium, welches sich die Entscheidung nicht leicht machte. Die Wahl fiel auf den Entwurf von Miriam Röhrig, die in diesem Jahr in der Fachrichtung Kanten- und Flächenveredler die  Gesellenprüfung ablegen wird.

Entwurf Miriam Röhrig

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Schüler gestalten neues Wegeleitsystem für Rheinbach ||...||...|| 19. 6. 2006

Die Vorstellung

Am 19. Juni präsentierten Fabian Jung und Carina Grohshart, gestaltungstechnische Assistenten am Staatlichen Berufskolleg Rheinbach den Prototyp für ein neues Wegeleitsystem der Stadt Rheinbach.
Ab August wird die Stadtverwaltung Rheinbach insgesamt 18 neue Wegweiser im Kernstadtbereich anbringen lassen.

Im Siebdruckverfahren werden die Informationen auf Glastafeln aufgetragen. Gestaltung durch Schüler der GTA, technische Ausführung durch Fachschüler aus der Berufsfachschule für Glastechnik und –gestaltung - eine erfreuliche Teamarbeit zweier Bildungsgänge unter dem Dach eines Berufskollegs.

In seiner Dankesrede lobte Bürgermeister Stefan Raetz die Vielseitigkeit eines modernen Berufskollegs, das alt eingesessene Rheinbacher immer noch liebevoll ihre „Glasfachschule“ nennen.

Die Vorstellung

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HAUS AM RÖMERKANAL ||...||...|| 20. 4. - 24. 4.2006

GTAG2a

GESPRÄCH ZWISCHEN DEN GENERATIONEN:
Nachwuchs-Künstler des Berufskollegs Rheinbach gestalten Türen im Altenhilfezentrum „Haus am Römerkanal“ „Sonnenweg – Eifelblick – Abendsonne – Zur Tomburg – Am Teich“, diese stimmungsvollen Namen hatten sich die durch den Heimbeirat vertretenen Senioren im Rheinbacher Altenzentrum „Haus am Römerkanal“ für ihre Wohnbereiche selbst ausgesucht. Und damit auch jeder direkt weiß, wo er sich befindet, entstand der Wunsch, die Türflügel zu diesen Wohnbereichen mit den jeweiligen Motiven professionell bemalen zu lassen.

Doch wer sollte diesen Job übernehmen? Hilfe war rasch gefunden: Heimleiterin Cornelia Schimikowski vereinbarte am Tag der Offenen Tür des Staatlichen Berufskollegs Glas Keramik Gestaltung des Landes NRW im vergangenen November mit den Fachkräften der dortigen Berufsfachschule für Gestaltung das gemeinsame Projekt: Unter der künstlerischen Leitung von Susanne Opitz, am Berufskolleg zuständig für Gestaltungslehre, griffen vergangene Woche 21 angehende Gestaltungstechnische Assistenten mit dem Schwerpunkt Grafik-Design zum Pinsel und bemalten fünf große Flügeltüren mit bunten, freundlichen Farben nach den von den Heimbewohnern gewünschten Motiven. Rasch glich der Gymnastikraum des Altenzentrums einem Kunstatelier: Hier wurden Türen abgeschliffen und grundiert sowie Entwürfe angefertigt, die dann mit Overhead-Projektoren auf die Türen übertragen wurden.

Das Projekt war für alle Beteiligten ein spannender Prozeß: Die jungen Nachwuchs-Künstler trauten sich im Unterschied zum Schulalltag das erste Mal an großformatige Flächen. Es galt, sich auf eine neue Herausforde-rung einzulassen. Im Zuge der ungewohnten Gruppendynamik war im gemeinsamen kreativen Prozeß manche Unsicherheit auszuhalten. Und dann auch noch das Publikum! Jeder der Passanten – Heimbewohner wie Per-sonal – hatte einen Kommentar parat. Doch etwas Einmaliges kam in Gang: Ein fruchtbares Gespräch zwischen Jung und Alt. Die anfängliche Skepsis so mancher Kritiker wich der Begeisterung. Auch spontan geäußerte Sonderwünsche wie der nach einer zusätzlich im Teich schwimmenden Ente wurden gerne berücksichtigt. „Das sind ja richtige Kunstwerke“, so Frau Meier vom Wohnbereich „Am Teich“ am Freitagmorgen.

Fazit von Gunther Hübner vom Sozialen Dienst des „Hauses am Römerkanal“: „Eine zu 100 Prozent gelungene Aktion, sowohl vom Künstlerischen her als auch vom Miteinander.“ Letzteres kann das Team vom Berufskolleg nur unterstreichen: „Wir hatten wirklich 1a-Bedingungen und jede Menge Spaß“, so Susanne Opitz, die darauf hinwies, daß die Schülerinnen und Schüler des zweiten Ausbildungsjahres in diesem Sommer im Rahmen ihrer Berufsausbildung ein Praktikum absolvieren müssen und noch nicht alle einen Platz gefunden haben: Vielleicht sind ja Werbeagenturen, Medienunternehmen oder Fotografen interessiert? Auf entsprechende Hinweise freut sich Hans Derks, Abteilungsleiter der BFS Gestaltung am Berufskolleg, Telefon: 0 22 26 – 92 20 0.

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